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Betriebsdatenerfassung für Trennvorgänge und Mehrkavitäten-Werkzeuge – Flexible Artikelzusammenstellung in der Ausbeute

In manchen Fertigungsprozessen entstehen je Vorgang und Takt mehrere und vor allem verschiedene Artikel. Beispiele für solche Fertigungsverfahren sind Urformen (z.B. Gießen), Umformen (z.B. Pressen) und Trennen (z.B. Stanzen, Sägen …).
Beim Laserschneiden etwa ist die Anzahl unterschiedlicher Artikel, welche aus dem Werkstoff herausgetrennt werden, gar völlig flexibel und maximal der Fläche des Eingangsmaterials unterworfen.
Entstehen in einem Prozess unterschiedliche Produkte, werden diese auch unter verschiedenen Artikelnummern im System geführt. Darum stellt sich zu Recht die Frage, wie eine Betriebsdatenerfassung damit umgehen soll.
In der Cosmino BDE- und MES-Software kann entweder direkt für ein Werkzeug oder zur Arbeitsfolge eines aus dem ERP geladenen Auftrages eine beliebige Anzahl verschiedener Produkte vordefiniert werden. Die Summe aller Artikel, die einem Werkzeug oder einer Arbeitsfolge zugeordnet sind, werden Ausbeute genannt. Mit jedem Taktsignal der Maschine legt Cosmino dann die entsprechenden Datensätze für jedes definierte Produkt aus der Ausbeute an. Alle erzeugten Artikel erhöhen dabei die produzierte Menge des Arbeitsplatzes.
Nun kann es vorkommen, dass die am Werkzeug oder Auftrag hinterlegte Ausbeute nicht vollständig produziert werden kann. In diesem Fall wählt der Mitarbeiter bestimmte Artikel einfach vorübergehend ab. Eine gegenüber dem Plan verringerte Ausbeute je Takt bedeutet jedoch auch einen Verlust der Ist-Leistung gegenüber dem Soll. Darum legt Cosmino in diesem Fall einen Leistungsverlust entsprechend des verlorenen Leistungsfaktors an.


Abb.: Das Beispiel zeigt eine Ausbeute von roten und grauen Schrauben, die gleichzeitig produziert werden.
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