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Funktionen für die Ministopp-Erfassung sparen Zeit und sorgen für Genauigkeit bei der OEE-Ermittlung

Das Erfassen von Stillständen an einer Maschine durch das Modul „Cosmino OEE“ ermöglicht die Berechnung von Kennzahlen, wie z. B. der Gesamtanlageneffektivität (engl.: OEE für Overall Equipment Effectiveness). Die Analyse der erfassten Stillstandsarten mit dem Cosmino Reporting zeigt zudem das Verbesserungspotenzial für eine Maschine, auf Wunsch inklusive des entgangenen Deckungsbeitrags.

Abb.: Entgangener Deckungsbeitrag Maschinen und Verlustartgruppen

Bislang werden die Ursachen für solche Laufzeitverluste in der Regel durch den Anlagenführer manuell ergänzt, da die angebundene Maschine zwar den Zeitstempel, selten aber den Grund für einen Stillstand liefert.
Um den Erfassungsaufwand, der durch diese manuelle „Befundung“ mit einer sogenannten Verlustart entsteht, gering zu halten, werden in der Regel nur Stillstände größer x Minuten mit der Ursache benannt. Für kleinere Stillstände, sogenannte Ministopps, reicht es dagegen aus, die Summe der dadurch verlorenen Laufzeit zu kennen. Diese Zeit wird durch die Maschinendatenübernahme zuverlässig ermittelt.

Funktion 1: Ministopps mit geringstem Zeitaufwand nachträglich befunden

Viele kleine Ministopps tragen auch zu einer schlechten OEE bei. Beschränken sich diese Kurzzeitunterbrechungen an einer Maschine auf nur wenige Probleme, können sie daher gebündelt am Ende der Schicht befundet werden. Dies spart viel Zeit bei der Erfassung, gerade weil Kurzzeitunterbrechungen an bestimmten Maschinen und Prozessen leider regelmäßig passieren. Gerade deswegen ist ein Nachbefunden der Ministopps unabdingbar, um Fakten für den Verbesserungsprozess zu gewinnen.
Für die zeitsparende Nachbefundung wählt man am Onlinedialog eine bestimmte Anzahl an Ministopps aus, z.B. die letzten fünf, oder einen Zeitraum, z.B. alle Ministopps der letzten drei Stunden. Für diese Selektion wird dann die Verlustart definiert.


  Abb.: Die selektierten Ministopps werden mit der Verlustart "Maschinendrehzahl" überschrieben 

Funktion 2: Obergrenze für Ministopp flexibel setzen

Wo die sinnvolle, zeitliche Obergrenze für einen Ministopp liegt, hängt oft vom angewandten Fertigungsverfahren und der Modernität des Arbeitsplatzes ab. Gerade bei Engpässen und sehr leistungsstarken Maschinen kann bereits ein Kleinstverlust an Laufzeit erfassungsrelevant sein, während bei anderen Arbeitsplätzen die Obergrenze eines Ministopps deutlich großzügiger gesetzt werden kann.
Aus diesen Gründen erlaubt die aktuelle Version von „Cosmino OEE“, die maximale Dauer eines Ministopps pro Arbeitsplatz gesondert zu definieren. Dies erfolgt in den Konfigurationen des Onlinedialogs.
Es ist zudem nun möglich, die automatische Benennung des Ministopps je Maschine individuell festzulegen. Dies macht gerade dann Sinn, wenn Kurzzeitunterbrechungen an einem Betriebsmittel auf die gleiche Ursache zurückzuführen sind.
Diese beiden Funktionen zur bestmöglichen Erfassung von Ministopps sind nur zwei Beispiele für den hohen Reifegrad der Cosmino OEE-Lösung. Bereits seit dem ersten Produktiveinsatz vor 18 Jahren wurde die „Cosmino OEE“-Software stets weiter optimiert, sodass dieses Modul heute als eines der leistungsstärksten OEE-Tools auf dem Markt gilt.

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